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Webhost

Posted on 25. Juli 2016

Was ist Webhosting?

Einerseits gibt es Webseiten und Blog-Plattformen, die integrierte Hostingdienste anbieten. Andererseits wissen Sie wahrscheinlich, dass für einen zuverlässigen Dienst mit dem bestmöglichen Traffic ein eigenes Webhosting die beste Option ist. An dieser Stelle werden Sie wahrscheinlich fragen: „Was eigentlich ist Webhosting?“. Wenn Sie mit der Materie nicht vertraut sind, können Sie auch die benötigte Variante nur schwer ermitteln. Lassen Sie sich von der Informationsfülle nicht überwältigen oder erschlagen – die Thematik ist nicht annähernd so komplex, wie es im ersten Augenblick scheint.

Wenn Sie möchten, dass Ihre Seite im Internet angeschaut werden kann, benötigen Sie einen Hostingdienst. Ein Webhoster zum Beispiel stellt Webspace auf Servern zur Verfügung. Dementsprechend bieten die Hoster auch eine Anbindung ans Internet, die in der Regel in einem Rechenzentrum bereitgestellt wird.

Der für Sie reservierte Webspace für Internetseiten hängt vom jeweiligen Hostingpaket ab. Ihre Bandbreite ist ebenfalls paketabhängig. Der Begriff Bandbreite steht für das Datenvolumen, das für Sie auf dem Server für die Nutzung Ihrer Seite reserviert ist. Wenn Sie ein hohes Datenvolumen (auch als Traffic bezeichnet) erwarten, benötigen Sie einen entsprechenden Hostingvertrag. Sie können jedoch mit einem Vertrag beginnen, der nur wenig Traffic beinhaltet und dann später ein Upgrade ausführen.

Ihr Webhosting-Dienst wird Ihnen in der Regel eine Steueroberfläche zur Verfügung stellen, über die Sie viele Funktionen wie die Registrierung von Domains, die Erstellung von Webseiten und vieles mehr nutzen können.

Die verschiedenen Webhostingvarianten

• Shared Hosting – dies ist die am häufigsten gewählte Variante, die für Webseiten von Privatpersonen und kleinen Unternehmen genutzt wird. Sie teilen sich einen Server mit Hunderten oder sogar Tausenden anderer Seiten. Jede Seite verfügt über eine eigene Partition. Es gibt ein Limit für den Webspace und Ihre Bandbreite. Für die meisten kleinen Seiten ist dieses jedoch mehr als ausreichend.

• VPS Hosting – mit Virtual Private Server Hosting werden die Serverressourcen aufgeteilt. Die virtuellen Server haben ein eigenes Betriebssystem und als Kunde hat man Superuser-Benutzerrechte. In einigen Fällen sind die Kunden für den Betrieb und die Wartung der Server verantwortlich.

• Dedizierten Server Webhosting – bei dieser Variante leasen Sie den gesamten Server und müssen diesen nicht teilen. Damit erhalten Sie sehr viel Flexibilität, denn Sie haben die Kontrolle über das Betriebssystem, die Hardware, etc. Diese Variante bietet die Vorteile von Kontrolle, hoher Leistung, E-Mail-Stabilität und Sicherheit. Die Option wird für Seiten mit sehr viel Traffic empfohlen.

• Ecommerce Hosting – diese Variante des Webhostings wurde speziell für Kunden entwickelt, die ihre Produkte oder Dienstleistungen online vertreiben. Die Variante enthält in der Regel maßgeschneiderte Funktionen wie Verkäuferkonten, Zahlungsportale, Einkaufswagen, etc.

• Cloud Hosting – dies ist eine relative neue Variante der Hostingplattformen. Zum Einsatz kommen nutzungsbezogene Abrechnungen und Server mit Lastenausgleich. Die Kunden erhalten somit ein leistungsstarkes, zuverlässiges und skalierbares Hostingangebot. Da das Cloudhosting dezentral konzipiert ist, besteht eine geringere Gefahr von Ausfällen durch Naturkatastrophen und Stromausfälle. Cloud Webhosting bietet den Providern die Möglichkeit, den Kunden nur die in Anspruch genommenen Ressourcen statt eines pauschalen Betrags zu berechnen.

• Managed Webhosting – bei dieser Variante zahlen Sie für einen privaten Server, haben jedoch nicht die volle Kontrolle darüber. Der Nutzer hat keine Administratorrechte für Windows und keinen Rootzugriff bei Linuxsystemen. Der Provider ist daher für die Servicequalität verantwortlich.

Gibt es auch Gratisangebote?

Wie eingangs erwähnt, gibt es kostenlose Angebote. Allerdings gilt auch hier, wie fast überall im Leben, dass „nichts wirklich kostenlos” ist. Sie bezahlen das Angebot nicht direkt mit Ihrem Geld, aber über Banner- und Pop-up-Werbung, die Ihre Seite belagert. Solche Werbeeinblendungen sind nicht mit allen Browsern kompatibel und unattraktiv für Suchmaschinen, was zu einem niedrigen Ranking führt. Darüber hinaus sind Ihre Bandbreite und Ihr Webspace in der Regel sehr begrenzt. Die Server sind oft alt, langsam und schlecht gewartet. Man erhält immer nur das im Leben, wofür man zahlt – auch beim Webhosting.

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